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Allgemeine Erkenntnislehre (Abt. I, Bd. 1)
Die Allgemeine Erkenntnislehre gilt als das Hauptwerk von Moritz Schlick. Hierin entwickelt Schlick in
Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Positionen seine einflussreichen Gedanken zum Wesen der Erkenntnis, zum Verhältnis
zwischen Psychologie und Logik, zum Leib-Seele-Problem und zum erkenntnistheoretischen Realismusstreit. Der Text wurde während
der frühen Rostocker Jahre Schlicks, von 1911 bis 1916, verfasst. Die Allgemeine Erkenntnislehre ist ein Meilenstein der
wissenschaftlichen Philosophie und grundlegend für die spätere Entwicklung des Wiener Kreises des Logischen Empirismus.
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Über die Reflexion des Lichtes in einer inhomogenen Schicht und Raum und Zeit in der gegenwärtigen Physik
(Abt. I, Bd. 2)
Moritz Schlicks 1904 verfasste Dissertation Reflexion des Lichtes und sein 13 Jahre später
erschienenes Werk Raum und Zeit verbindet der Gegenstandsbereich: die Physik. Während die Dissertation noch vom angehenden
Naturwissenschafter verfasst wurde, handelt es sich bei Raum und Zeit um das Werk eines die philosophischen Grundlagen der
Naturwissenschaften reflektierenden Wissenschaftstheoretikers, eine einflussreiche Studie zu Albert Einsteins Relativitätstheorie.
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Lebensweisheit. Versuch einer Glückseligkeitslehre und Fragen der Ethik
(Abt. I, Bd. 3)
Ethischen Problemen hat Moritz Schlick zeitlebens große Aufmerksamkeit entgegengebracht, insbesondere
den Fragen nach dem Sinn des Lebens und nach der Konstituierung einer allgemein zu akzeptierenden Moral. Die Schriften Lebensweisheit (1907)
und Fragen der Ethik (1930) bilden sozusagen die Eckpunkte seiner bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten Auffassung von
der Ethik als einer psychologisch begründeten Lust- und Glückseligkeitslehre.
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Die Wiener Zeit, Aufsätze, Beiträge, Rezensionen
(Abt. I, Bd. 6)
Mit dem Wechsel nach Wien begann für Schlick eine Phase der Neuorientierung, die erstmals 1926
publizierten Niederschlag fand. Neuen Einflüssen (hier ist vor allem Wittgenstein zu nennen) stehen die Kontroversen gegenüber,
die Schlick bei der Ausgestaltung eines konsequent empiristischen Standpunktes mit anderen nahestehenden Denkern führte. Gegenüber
dem lange vorherrschenden Zerrbild des Wiener Kreises als einheitlicher und philosophisch naiver Schule werden hier durch Erhellung des
Kontextes der einzelnen Arbeiten und das Aufzeigen von internen wie externen Beziehungen sowohl die Eigentümlichkeit als auch die
kontinuierliche Weiterentwicklung von Schlicks Denken deutlich.
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